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Pfarrkirche St. Peter mit den markanten Türmen

Die Pfarrkirche St. Peter ist wie kein anderes Gebäude stadtbildprägend. Ihre markanten Doppeltürme grüßen von weither und spiegeln sich im Stadtsee, in dessen unmittelbarer Nähe die Kirche auf einem Kiesrücken erbaut wurde. Sie werden viele Kirchen mit zwei Türmen finden, aber die über Eck gestaltete Anordnung an der prächtigen Westfassade hat Seltenheitswert oder ist gar einzig.

Geschichte

Bis ins 11. Jahrhundert geht die Geschichte zurück, als erstmals eine Gemeinschaft gemäß der Augustinerregel und ein Patronat nach St. Peter erwähnt wird. Die daraus erwachsende Augustinerchorherren gewannen an Macht und Einfluss und bestimmten das Leben der Gemeinde bis ins Jahr 1788. Der heutige Kirchenbau, eine gotische, dreischiffige Basilika entstand ab dem Jahr 1479. Im Zeitalter des Barocks wurde die Kirche innen und außen umgestaltet, das Schiff wurde nach Westen verlängert und fand den Abschluss in der prächtigen Schaufassade mit den beiden 60 Meter hohen Türmen.

Sehenswert

Das Kircheninnere wird geprägt von dem am Chorabschluss stehenden, barocken Hochaltar, der 1712 von Dominikus Zimmermann, berühmt für die von ihm erbaute Wieskirche, geschaffen wurde. Thema des Altars ist die Marienkrönung. Von Johann Georg Reusch stammen die beiden Seitenaltäre, welche Maria und Josef gewidmet sind, ebenso einige Figuren des Hochaltars. Besonderes Augenmerk gebührt den Kapellen. Im linken Seitenschiff findet sich der sogenannte „Eiserne Mann“, ein prächtiges, vergoldetes Bronzeepitaph aus der Frührenaissance für Truchseß Georg I. In der nördlichen Maria-Hilf Kapelle befindet sich ein Gedenken an die selige Gute Beth. Im Oratorium befindet sich ein kleines Museum, das den Kirchenschatz zeigt.

Gelebter Glaube

In der Pfarrkirche St. Peter finden an Werk- und Sonntagen regelmäßig Gottesdienste statt. Die Mitfeier der Messe ist die beste Möglichkeit das Gotteshaus in seiner originären Bestimmung zu erleben.