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Fachkräftesicherung durch Integration

Ziel: Flüchtlinge und Unternehmen zusammenbringen

Eine effektive Integration von Asylbewerbern und die Unterstützung der Bad Waldseer Wirtschaft bei ihren Anstrengungen gegen den Fachkräftemangel sind zwei Ziele der Stadt Bad Waldsee. Am Freitag, 20. Juli 2018, hatte sie daher, unter der Leitung der städtischen Wirtschaftsförderin Shqipe Karagja, zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Fachkräftesicherung durch Integration“ eingeladen. Etwa 70 Besucher – Unternehmer, Flüchtlinge und Fachleute aus der Verwaltung, den Schulen, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit und weiteren Institutionen – kamen in die Schulmensa auf dem Döchtbühl.

Nach der Begrüßung durch Fachbereichsleiterin Gerlinde Buemann und Bürgermeister Roland Weinschenk gaben der Flüchtlingsbeauftragte der Stadt, Ahmed Moussa (siehe Bild), und die für die Karrierebegleitung zuständige Lehrkraft am Bildungszentrum Döchtbühl, Hilde Purkart, Informationen zum Ist-Zustand und berichteten über ihre Arbeit zur Integration.

Aktuell leben in Bad Waldsee 323 geflüchtete Menschen. „Davon stehen theoretisch 80 Prozent dem Arbeitsmarkt zur Verfügung“, so Moussa. An der Döchtbühlschule werden gut 70 Schüler aus 23 Nationen mit Migrationshintergrund beim Erlernen der deutschen Sprache und beim Thema Berufsvorbereitung schon ab Klasse 5 kompetent unterstützt, führte Hilde Purkart dazu aus.

„Das Erlernen der deutschen Sprache ist für die Geflüchteten der Schlüssel zum Arbeitsmarkt“, so die einhellige Meinung von den beiden Referentinnen Ursula Huber vom Jobcenter und Gabriele Maucher von der Arbeitsagentur. In ihren Vorträgen gingen sie auf die Formalien für Arbeitgeber und Geflüchtete ein und zeigten die für beide Seiten besten Wege auf um in einer Win-Win-Situation ein Arbeitsverhältnis zustande zu bringen.

Ganz besondere Wege zeigte die Arbeit von Corinna Waffender auf, die im Auftrag von „Arkade-Pauline 13“ für Arbeitgeber Seminare zur Förderung der interkulturellen Kompetenz gibt.

Nach den Vorträgen blieb auch noch genügend Zeit um sich auszutauschen und sich zu vernetzten. Dabei konnten die Unternehmer sich gleich mit Geflüchteten austauschen und die Möglichkeit für eine Beschäftigung ausloten.

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„ Und wer sagt eigentlich mal Danke? – Wertschätzung von Ehrenamtlichen“

Am Donnerstag, 22. März 2018, fand in der Flüchtlingsunterkunft in der Steinstraße eine Qualifizierungsveranstaltung mit dem Titel „ Und wer sagt eigentlich mal Danke? – Wertschätzung von Ehrenamtlichen“ statt.

Ahmed Moussa, Integrations- und Flüchtlingsbeauftragter der Stadt Bad Waldsee, begrüßte die Ehrenamtlichen und übergab das Wort an Referentin Corrina Waffender, Trainerin für Interkulturelle Kompetenz und Heilpraktikerin für Psychotherapie weiter. Unter Anleitung von Frau Waffender vergegenwärtigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Teamarbeit unterbewusste Erwartungen, etablierte Wertevorstellungen und wie mit diesen umgegangen werden kann.

Der Abend bot gute Gespräche, neue Erkenntnisse und regen Austausch. Wir bedanken uns bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sowie bei Frau Waffender für die tollen Beiträge und die Offenheit!

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"Mit Geflüchteten Arbeit finden - Wie geht das"

„Eine Qualifizierungsveranstaltung mit dem Titel „Mit Geflüchteten Arbeit finden - Wie geht das?“ fand am Donnerstag, 01.03.2018, für die Ehrenamtlichen in den Sozialräumen in der Steinstraße 15 statt.

Nach der Begrüßung von Herrn Moussa, Integrations- und Flüchtlingsbeauftragter der Stadt, hat Herr Rösch, Projektverantwortlicher vom Interkulturellen Ehrenamtsbüro Ravensburg, die Herausforderungen der Begleitung von Flüchtlingen sowie die Schwierigkeiten, die die Ehrenamtlichen und die Flüchtlinge bei der Suche einer Arbeits- bzw. Ausbildungsstelle treffen können, erklärt.
Im zweiten Teil des Abends hat Frau Schiebel über Möglichkeiten zur individuellen Unterstützung und Begleitung von Geflüchteten aus der Praxis berichtet .