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Gruselführung

Blüten des Aberglaubens: Schutzsymbole aus (gar nicht so) alten Zeiten

 

Gespenster, Geister, arme Seelen? Die hat es in der Barockzeit auch in Bad Waldsee gegeben! Schrättele, Hexen und sogar der Teufel (in Gestalt des Hans Federle) sollen hier ihr Unwesen getrieben haben. Mit allerlei kuriosen Gegenständen wurde versucht, diese schauerlichen Übel abzuwehren. Neidfeigen, Breverl, Judenbeinchen und viele skurrile Dinge mehr kamen zum Schutz gegen das Böse und Übersinnliche zum Einsatz. Der gruselige Rundgang endet mit einer Einkehr „Beim Josl“ oder im Kellergewölbe des „Grünen Baum“. Dort finden sich Dachplatten aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die mit allerlei Schutzsymbolen gegen böse Geister, Hexen und sonstige Unholde versehen sind, welche die Häuser und ihre Bewohner vermeintlich aus der Luft bedrohten.

„Bei dieser Stadtführung erfahren die Gäste, wovor sich die Menschen in jenen Zeiten, übrigens nicht nur in Waldsee, wirklich gegruselt haben. Und wie der Volks- und Aberglaube der damaligen Zeit teilweise wilde Blüten trieb…“
Paul Sägmüller, Heimatforscher

Führung: Paul Sägmüller
Dauer: 90 Minuten
Preis: 100 € bei max. 25 Teilnehmern (anschließende Einkehr für Selbstzahler)
Treffpunkt: Frauenbergkapelle
Besonderheiten:

  • Die Führung ist nur bei Dunkelheit möglich!
  • Anschließende Einkehr für Selbstzahler "Beim Josl" oder im Kellergewölbe des "Grünen Baum"

 

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