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Geschichte

Michel - bedeutet „groß“
Winnaden - verschleppte Wenden

Ortsgründung im Laufe des 9. Jahrhunderts durch die Wenden, ehemals im Herzogtum Schwaben gelegen, im 11 Jhd. durch die Herren von Hirschegg dem Kloster Petershausen gestiftet. Anfang des 14. Jhd. gehört das Dorf den Freiherren von Königsegg 1385 erwirbt die Familie Wielin den Ort und nennt sich Wielin von Winnaden (Auf Familie Wielin führt Michelwinnaden das heutige Wappen - gelb - schwarz - gelb, zurück.

Text: Michael Barczyk

1425 wurde Michelwinnaden an den Deutschen Orden in Altshausen verkauft. 1448 erwirbt das Haus Waldburg Michelwinnaden. 1479 Verkauf an das Kloster Schussenried. Erst 1764 wird auch der Kirchensatz an Schussenried verkauft, bis dahin hat dieser noch dem Deutschen Orden in Altshausen gehört. (325 Jahre Schussenrieder Dorfherrschaft, Kloster Schussenried).

1803 wurde durch die Säkularisation das Kloster Schussenried aufgelöst. Neuer Besitzer war das gräfliche Haus Sternberg-Manderscheidt-Dyck. Ab 1806 der Landshoheit von Württemberg unterstellt (Mediatisierung), Besitzrecht bleiben beim Haus Sternberg-Manderscheidt-Dyck. 1835 verkauft an den Statt Württemberg. Seit 1952 gehört Michelwinnaden dem Land Baden-Württemberg. Bis 1974 war Michelwinnaden mit den Furtteilorten Wattenweiler, Hervertsweiler, Gensenweiler und Hagnaufurt eigenständig. 1974 Eingemeindung zu Bad Waldsee. Die damaligen Furtteilorte kamen zu Ingodingen.

Text: Michael Barczyk