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Land und Hector-Stiftung verlängerten ihre Zusammenarbeit

06.03.2019

Das Land Baden-Württemberg und die Hector-Stiftung haben die Zusammenarbeit in der Begabtenförderung für Grundschulkinder um weitere fünf Jahre verlängert. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Dr. h.c. Hans-Werner Hector, Gründer der Stiftung, haben am 22.  Februar in Stuttgart eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Diese sieht vor, dass die Hector-Stiftung bis zum Schuljahresende 2024/25 rund 23,5 Millionen Euro für die Hector-Kinderakademien im Land sowie für die wissenschaftliche Begleitung der Begabtenförderung zur Verfügung stellt. Das Land verpflichtet sich im Gegenzug dazu, die Arbeit der Akademien zu koordinieren und administrative Unterstützung zu leisten.

Auch in Bad Waldsee gibt es eine Hector-Kinderakademie. Deren Leiterin ist die Rektorin der Grundschule Haisterkirch, Angelika Holzmann. So brachte Kultusministerin Eisenmann gemeinsam mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten Raimund Haser am 27. Februar die Nachricht von der verlängerten Zusammenarbeit zwischen Land und Hector-Stiftung auch hierher. Auch der Standort Bad Waldsee werde von der Zusammenarbeit profitieren, so die Ministerin. Im Bild zu sehen sind (von links) Bürgermeister Roland Weinschenk, Angelika Holzmann, Susanne Eisenmann, Raimund Haser und Gerlinde Buemann, Leiterin des städtischen Fachbereichs Schulen, Bildung und Betreuung. Weitere Themen während des Arbeitsgesprächs waren die Digitalisierung der Schulen und Betreuungsangebote.  Foto: Brigitte Göppel

 

INFOKASTEN:

Förderung für Grundschulkinder

Die Hector-Kinderakademien fördern besonders begabte und hochbegabte Kinder in außerunterrichtlichen Kursangeboten. Die Kurse sind dabei speziell auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten und gehen deutlich über den regulären Unterrichtsstoff der Grundschule hinaus. 

Die Förderung hat zum Ziel, dass die Kinder ihre persönlichen Begabungen entdecken, ihre Interessensschwerpunkte vertiefen und sich neue Wissensgebiete erschließen. Der Themenschwerpunkt der Kurse liegt auf den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Bundesweit einzigartig ist, dass das landesweite Förderprogramm wissenschaftlich begleitet wird. Dafür zuständig sind das Hector- Institut für Empirische Bildungsforschung sowie das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung sind neben einer Evaluierung der Förderung auch die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Kursleitungen sowie die Unterstützung für Lehrkräfte.

Das Land Baden-Württemberg stellt für die Hector-Kinderakademien Anrechnungsstunden für die beteiligten Lehrkräfte zur Verfügung. 

Außerdem unterstützt es die Kinderakademien mit Ansprechpartnern in den Regierungspräsidien und den Staatlichen Schulämtern und durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten für Fortbildungen der Lehrkräfte und der Kursleitungen.

Die Hector-Stiftung fördert die Hector-Kinderakademien bereits seit 2010. Damals gingen 24 Kinderakademien an den Start. Derzeit sind 66 Standorte in ganz Baden-Württemberg eingerichtet. Im vergangenen Jahr haben die Hector Kinderakademien 3950 Kursangebote für rund 23.500 Kinder aus mehr als 2000 Grundschulen bereitgestellt.

 

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