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Stromsparen

Coole Tipps für niedrige Stromkosten

Kühl- und Gefriergeräte sind rund um die Uhr im Einsatz. Daher lohnt es sich hier besonder den Energieverbrauch genauer anzusehen. Außerdem beeinflusst auch das Verbraucherverhalten den Energieverbrauch. Durch eine bewusste Nutzung, können Kosten gesenkt werden, ohne den Komfort zu reduzieren:

1. Effizienzklasse A++: Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Richtig Strom und Geld sparen lässt sich mit Geräten der Energieeffizienzklasse A++.

2. Kühlschranktausch: Ein Austausch alter Kühl- und Gefriergeräte gegen stromsparende Modelle kann sich lohnen, selbst wenn die Geräte noch funktionieren. Wer etwa eine alte Kühl-Gefrierkombi durch ein Modell der Energieeffizienzklasse A++ ersetzt, kann im Jahr bis zu 80 Euro sparen. Kühlschränke sollten nach dem Transport etwa eine Stunde stehen, bevor sie eingeschaltet werden. In dieser Zeit kann sich das Kühlmittel im Kompressor sammeln.

3. Gerätegröße: Ein Kühlschrank der nur zu einem Drittel gefüllt ist, verbraucht unnötig viel Strom. Als Faustregel für das Kühlschrankvolumen gelten pro Person etwa 50 Liter.

4. Platzwahl: Stehen Kühl- und Gefriergeräte in kühler Umgebung, verbrauchen sie weniger Strom. Auch sollten sie geschützt vor Sonnenschein und mit Abstand zum Backofen oder Heizrohren stehen.

5. Temperaturwahl: Gefrorenes im Kühlschrank auftauen lassen, spart Strom. Dasselbe gilt, wenn Warmes abgekühlt wird, bevor es in den Kühlschrank wandert. Die Temperatur im obersten Fach des Kühlschrankes - möglichst weit vorne gemessen - sollte etwa 7 Grad Celsius betragen. Gegenüber 5 Grad bedeutet das eine Ersparnis von 10 Prozent. Für das Gefriergerät gelten minus 18 Grad als optimale Temperatur.

6. Abwesenheit: Bei längeren Urlauben lohnt es sich das Kühlgerät abzutauen und auszuschalten. Dabei sollte die Türe offen bleiben, um Schimmelbildung zu vermeiden.

7. No-Frost-Funktion: Sie verhindert die Eisbildung in Gefrierfächern. Dadurch entfällt lästiges Abtauen. Das Gerät benötigt für No-Frost aber mehr Energie. Die Funktion ist besonders sinnvoll, wenn durch häufiges Öffnen verstärkt Feuchtigkeit mit der Raumluft eintritt.

8. Entsorgung: Alte Kühlschränke müssen fachgerecht entsorgt werden. Sie enthalten umweltschädliche Kühlmittel, die zum Sondermüll gehören. Das Elektround Elektronikgerätegesetz aus dem Jahr 2006 verpflichtet Verbraucher, ausgediente Geräte bei entsprechenden Sammelstellen abzugeben.

Nähere Informationen: www.energieagentur-ravensburg.de

Download Energie-Sparbüchle

Stadtbücherei hilft beim Stromsparen

Rechtzeitig zum Tag der Umwelt 2013 stellt die Bücherei ein neues Energiespargerät für die Ausleihe bereit.

Mit ihm lässt sich z.B. auch der Stromverbrauch durch Leerläufe bzw. den Stand-by-Modus erkennen und verringern.
PC, Drucker, Bildschirme, Radios, DVD-Spieler, Festplattenrecorder – Der unnötige Leerlauf von Elektrogeräten in Privathaushalten und Büros in Deutschland kostet jedes Jahr mindestens fünf bis sechs Milliarden Euro. Ein gut ausgestatteter Haushalt gibt für Leerlaufverluste jährlich durchaus einen dreistelligen Euro-Betrag aus. Grund genug, seine Geräte daheim etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das neue Energiesparpaket, das Bibliotheken vom Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt wurde, enthält neben einem Strom-Messgerät und einem Verlängerungskabel mit Ein-/Ausschalter eine ausführliche Bedienungsanleitung und wichtige Informationen zum Energiesparen. Ein kleines Messgerät zeigt – zwischen Steckdose und dem zu untersuchendem Gerät gesteckt – den Stromverbrauch eines Elektrogerätes an. So sieht man, ob die Waschmaschine zum Beispiel auch im ausgeschaltetem Zustand Strom zieht.

Das Gerät kann, so wie auch die schon zwei vorhandenen älteren Geräte, ab Mittwoch 5. Juni ausgeliehen werden. Rechtzeitig zum Tag der Umwelt.