A- A A+
Zur Tourismus-Seite

Durchschnittlich 70 bis 80 % weniger Treibhausgase - Weitere 547 Straßenlampen erhalten LED-Technik

Derzeit werden 547 Straßenlampen im Stadtgebiet sowie in den Ortschaften von der alten HQL-Technik (Quecksilberdampf) auf die neue, stromsparende LED-Technik umgebaut. Im Vorfeld sind insgesamt rund 2000 Laternenmasten auch auf ihre Standsicherheit untersucht worden, da mehrere bereits über 20 Jahre alt sind und zum Beispiel durch Feuchtigkeit im Erdbereich eventuell beschädigt hätten sein können.

Bereits im vergangenen Jahr waren 132 Leuchten in Osterhofen, Haisterkirch, Hittelkofen und der Burgweiherstraße ausgetauscht worden. Die jetzt umge­rüsteten 547 Laternen stehen in der Kernstadt sowie in Untermöllenbronn, Steinach, Gaisbeuren, Reute, Mittelurbach, Volkertshaus, Enzisreute, Ehrens­berg, Kümmerazhofen und Haisterkirch.

In einem dritten Schritt ist der Austausch von weiteren rund 1000 Leuchten in Wohngebieten vorgesehen, erklärt Bernhard Fesseler, Leiter der Elektrotechnik des städtischen Baubetriebshofs.

Die Umrüstung wird aus einem Bundesprogramm bezuschusst. 20 Prozent der Investitionskosten werden gezahlt, wenn sich durch die Umrüstung min­destens 70 Prozent Treibhausgase einsparen lassen. Da die Stadt Bad Waldsee zusätzlich auch die Steuer- und Regeltechnik modernisiert, wird das hiesige Umrüstungsprojekt sogar mit 25 Prozent der Gesamtkosten bezuschusst.

Neben der großen Stromersparnis und der Treibhausgasminderung hat die neue Technik weitere positive Effekte: Die Beleuchtungsqualität auf den Durch­gangsstraßen wird besser und zudem haben die Leuchten eine „Lebenserwar­tung“ von mindestens 20 Jahren. Das spart Wartungskosten, denn bisher hatte die Stadt die Leuchtmittel alle vier Jahre austauschen müssen.

Im Stadtgebiet und den Ortschaften gibt es zirka 3200 so genannte Lichtpunk­te. Etwa 2700 Lampen sollen insgesamt auf LED-Technik umgebaut werden. Das Bild zeigt die Montage einer der neuen Leuchten.

Text: Brigitte Göppel