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Moorbad und Moorpackung

Moor ist ein hochwertiges Naturheilmittel, das seit altersher sorgsam eingesetzt wird. Es wird für die Behandlung nur mit Wasser vermischt, ohne Zusatz von Chemikalien oder sonstigen Stoffen. Das macht es so wertvoll.

Die Heilkraft des Moores liegt vor allem in der besonderen Art der Wärmeabgabe auf den menschlichen Körper. Wird das Moorheilbad in einer breiförmigen Konsistenz verabreicht, geht die Temperatur von 42 Grad langsam über und erwärmt kältere Regionen des Körpers intensiver als Kernbereiche. Die schonende Erwärmung führt zu einer enormen Steigerung der Durchblutung, zu einem Abtransport von gelenkschädigenden Stoffwechselprodukten. Das autonome Nervensystem wird ausgeglichen, durch Stimulation der Nebenniere kommt es zu einer Entzündungshemmung und zur Schmerzverminderung. Zur weiteren Reduktion von Schmerzen führt die Freisetzung körpereigner Morphine – auch Endorphine genannt.

Die im Moor enthaltenen Huminsäuren bewirken zudem eine Entzündungshemmung bei Verschleißerscheinungen an Gelenken und der Wirbelsäule. Im Vergleich zu entzündunghemmenden Medikamenten wirken die Huminsäuren hier viel schonender und ohne Nebenwirkungen. Dem Moor werden auch kosmetische Eigenschaften zugeschrieben.

Je nach dem, ob es sich um ein Voll-, Halb- oder Teilbad handelt, werden entweder der ganze Körper, einzelne Körperteile, wie Knie oder Schulter oder nur z.B. Füße bzw. Hände mit Naturmoor behandelt. Bei der Moorkontaktpackung wird warmes Moor auf dem gesamten Rücken, von der Lende bis zum Hals, aufgetragen.

Bei der Moorkaltpackung wird kaltes Moor direkt auf die zu behandelnde Körperpartie aufgetragen. Moorkneten erfolgt mit den Händen und Moortreten mit den Füßen in warmem Moor.

Wichtig:
Für alle Mooranwendungen benötigen unsere Patienten/innen eine ärztliche Verordnung bzw. das Einverständnis des behandelnden Arztes (Unbedenklichkeitsbescheinigung), da diese Therapie z.B. nicht bei Herzerkrankungen, Entzündungen verordnet werden darf.

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