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Wassersparen

Wassersparen fängt im Haushalt an Tag für Tag werden in Deutschland pro Person 130 Liter Trinkwasser im Haushalt eingesetzt (aktuelle Verbrauchszahlen des Bundesverbandes Gas und Wasser).

Im Gegensatz zu anderen Grundstoffen wird Wasser nicht verbraucht, sondern gebraucht. Es gelangt nach einer vorübergehenden Nutzung wieder in den Wasserkreislauf. In der Regel geht jede Nutzung des Wassers mit einem Verbrauch an Energie und einer Verschmutzung einher. Die Wiederaufbereitung als Trinkwasser kostet wieder Energie. Daher bedeutet Wasser sparen in erster Linie eine Energieeinsparung und eine Verminderung der Abwassermenge.

Toilette:
Etwa ein Drittel des täglichen Wasserverbrauchs rauscht durch die Toilette. Durch wassersparende Spülkästen oder Druckspüler kann der Verbrauch halbiert werden. Öfters mal die „Stop-Taste“ fürs kleine Geschäft drücken. Es gibt viele Armaturen, um den Wasserverbrauch zu senken, zum Beispiel Durchflussbegrenzer, Einhebemischbatterien oder Thermostat-Armaturen.

Bad/Dusche:
Rund ein Drittel des Trinkwassers wird zum Baden oder Duschen gebraucht (pro Bad 150 Liter und mehr, pro Dusche 35 bis 40 Liter). Tipp beim Duschen: Körper abduschen, Wasser abstellen, einseifen, abspülen. Etwa weitere sechs Prozent des täglichen Wasserverbrauchs entfallen auf die Körperpflege – waschen, Zähne putzen, rasieren etc. Das sind rund acht Liter pro Tag.

Waschen:
Etwa 14 Prozent des Trinkwassers werden für die Wäschepflege benötigt. Neue Techniken lassen hier viel Wasser sparen. Die sparsamste Waschmaschine benötigt 39 Liter (5 kg Trockenwäsche im Normprogramm). Vor 15 Jahren wurden noch mindestens 120 Liter benötigt. Tipp: Maximale Füllmenge der Maschine ausnutzen, Waschmittel nach Verschmutzungsgrad und Wasserhärte dosieren.

Geschirr spülen:
Etwa sechs Prozent des Wasserverbrauchs entfallen auf die Geschirr-Reinigung. Auch hier hat die Industrie wassersparende Techniken entwickelt. Der Wasserverbrauch moderner Spülmaschinen liegt bei 14 bis 18 Liter, um 12 Maßgedecke hygienisch zu reinigen (60 Liter und mehr vor 15 Jahren). Moderne Maschinen spülen die gleiche Geschirrmenge sparsamer, im Vergleich zum Reinigen von Hand. Grundsätzlich gilt, nie das Geschirr unter fließendem Wasser spülen, den Geschirrspüler immer vollbeladen laufen lassen.

Wohnungsreinigung:
Drei Prozent des Trinkwassers entfallen auf die Wohnungsreinigung. Da Wohnungshygiene sein muss, ist hier zu beachten, dass umweltverträgliche Reinigungsmittel in vernünftiger Dosierung zum Einsatz kommen. Leider steigt der Verbrauch an Putz- und Pflegemitteln ständig. Sie geben umweltschädliche Chemikalien an das Abwasser.

Tropfende Wasserhähne:
Sie sind reine Wasserverschwender. Ein Tropfen pro Sekunde bedeutet einen Verbrauch von 0,7 Litern pro Stunde (das sind 16,8 Liter pro Tag und 6,132 Kubikmeter pro Jahr). Ein dünnes Rinnsal, das fortwährend durch die Toilette läuft, kann sich auf vier Liter pro Stunde summieren, das sind 96 Liter pro Tag.

Haushalt:
Der geringste Anteil bildet das Trinkwasser. Zwei Liter pro Tag werden zum Trinken benötigt, zwei Liter zum Kochen verwendet. Neun Liter Wasser fallen dann noch einmal an etwa für das Waschen von Obst und Gemüse, Blumen gießen, Garten wässern und Auto waschen.

Tipp:
Wasser, das zum Waschen von Obst und Gemüse gebraucht wird, besonders in sommerlichen Trockenperioden, zum Gießen verwenden.

Nähere Informationen: www.energieagentur-ravensburg.de

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