Project Description

TOURISMUS

Fairtrade Einkaufsführer Bad Waldsee

Seit Mai 2018 gibt es den Fairtrade Einkaufsführer Bad Waldsee.
Sie erhalten den Flyer im Bürgerbüro, der Kurverwaltung sowie in allen teilnehmenden Fachgeschäften.

Jede Menge Siegel- wer steht für was?

Der Begriff „fair“ oder „fairgehandelt“ ist rechtlich nicht geschützt.  Welches Siegel steht für welche Standards? In welchen Bereichen kann ich fairgehandelte Ware beziehen?

Einen kleinen Überblick haben wir Ihnen hier zusammengestellt:

Informationen zum neuen von der Bundesregierung ins Leben gerufene Siegel für mehr Fairness in der Textilproduktion erhalten Sie hier:
https://www.gruener-knopf.de/verbraucher.html

Weitere Informationen zu vielen Siegeln finden Sie unter folgenden Links:
www.forum-fairer-handel.de/fairer-handel/faire-produkte-erkennen

https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/dateien/publikationen/materialien_des_ffh/2018_FFH_100-Prozent-Fair_Kompakt_Web.pdf

Quelle: Forum Fairer Handel 

2020 | Fairtrade Rezertifizierungsfeier

Titel „Fairtrade-Stadt“ für zwei weitere Jahre bestätigt

Für weitere zwei Jahre darf Bad Waldsee den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Um die erneute Auszeichnung zu feiern, hatte die Stadt am 22. Januar in den Sitzungsaal des historischen Rathauses eingeladen.

Bürgermeister Roland Weinschenk betonte in seiner Ansprache, dass es für ihn, aber auch für den Gemeinderat sowie für die Steuerungsgruppe und für sämtliche Akteure, die sich im Bereich des Fairen Handels engagieren, eine große Freude sei, dass Bad Waldsee nun bereits zum dritten Mal mit diesem Titel ausgezeichnet werden konnte. Dies bedeute weiterhin, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere und bessere Welt zu setzen. Die Bürger aus Bad Waldsee seien aktiv geblieben und hätten sich nicht auf den Lorbeeren der letzten Auszeichnung ausgeruht, sondern setzten sich nach wie vor dafür ein, den fairen Handel in Bad Waldsee bekannter zu machen und die Stadt noch breiter aufzustellen.

Inzwischen seien auch der Landkreis Ravensburg und einige Nachbarkommunen auf dem Weg zu entsprechenden Auszeichnungen. Weiter unterstrich Weinschenk die Wichtigkeit, sich für den fairen Handel und die damit verbundene Unterstützung von Produzenten in fernen Ländern, denen damit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werde, stark zu machen. „Dass sich Ihr Engagement, meine Damen und Herren, lohnt, ist für mich keine Frage. Es ist eine Tatsache. Ganz Bad Waldsee ist sehr stolz darauf, heute wiederholt ausgezeichnet zu werden“, so der Bürgermeister.

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Bürgermeister Roland Weinschenk bei den Mitgliedern der Fairtrade-Steuerungsgruppe. Einen besonderen Dank richtete er zudem an Fachbereichsleiter Alfred Maucher und Helga Lorinser vom Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerschaftliches Engagement der Stadtverwaltung.

Im Anschluss informierte Martin Lang vom Dachverband für Entwicklungspolitik Baden-Württemberg über die Auswirkungen des fairen Handels. Der „FairHandelsBerater“ und „Eine Welt-Fachpromotor“ für fairen Handel ist seit mehr als 30 Jahren beruflich und ehrenamtlich im Fairen Handel aktiv. Die Stadt Bad Waldsee nannte er zu Beginn seiner Ausführungen in einem Atemzug mit Rom, Chicago, London und 2000 weiteren Städten weltweit. Auch in Bad Waldsee habe man sich der Sache konsequent angenommen. Es gebe bei den Fairtrade-Städten zwei Gruppen.

Die erste Gruppe wolle nur die Zertifizierung erreichen und sei damit zufrieden. Der zweiten Gruppe, wozu er Bad Waldsee zählte, genüge allein die Zertifizierung nicht. Sie machten sich die Idee des fairen Handels zu eigen. Dafür wolle er allen danken. Das große Engagement mache sich im Bewusstsein der Bad Waldsee bemerkbar. Und seiner Ansicht nach gehöre Bad Waldsee zu einer der aktivsten Städte weltweit bei den Bemühungen, den Fairtrade-Gedanken voranzubringen.

Weiter informierte der Fachmann darüber, wie wichtig der faire Handel für die Menschen im Süden sei, aber auch für den Klimaschutz. „Wir haben eine Verantwortung für Menschen, denen es nicht so gut geht“.

Der Gruppe wünschte er weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit und ihrem Engagement für den fairen Handel.

Zum Abschluss blickte Fachbereichsleiter Alfred Maucher Wort und Bild auf die vielen Aktionen der Fairtrade-Steuerungsgruppe. Dazu gehören regelmäßige Aktionen wie die Läufergruppe beim Lauffieber, das jährliche Vernetzungstreffen mit Mitgliedern anderer Fairtrade-Städte der Umgebung und mehrmals im Jahr die „Weltbewusst-Rundgänge“ durch die Stadt. Die Gruppe veranstaltet aber auch Aktionen zu besonderen Anlässen an besonderen Orten wie den „Fairwöhntag“ anlässlich des Weltfrauentag in der Sauna der Waldsee-Therme, ein Rahmenprogramm zum Thema fairer Handel beim Begegnungskonzert der Schulen in der Stadthalle oder die „faire Mittagspause“ mit Besuch aus Südamerika im Rathaussaal. Ein besonderes Highlight war im  letzten Jahr zudem die „faire Modenschau“ im PRISMA anlässlich der „Fairen Wochen“.

Wünschen würde sich die Steuerungsgruppe für die Zukunft zum Beispiel ein Ortsschild mit dem Hinweis auf den Titel „Fairtrade-Stadt“, die Einbindung ins Kinderferienprogramm, „Fairtrade-Schulen“, weitere engagierte Mitglieder und noch mehr öffentliches Bewusstsein zum Thema fairer Handel.

2016 | Wir sind „Fairtrade-Stadt“

Fairer Handel: Bad Waldsee wurde erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet

Die Stadt Bad Waldsee darf sich über eine Titelerneuerung zur Fairtrade-Stadt freuen. In einem feierlichen Rahmen nahm Bürgermeister Roland Weinschenk am Abend des 3. Mai im Haisterkircher Pfarrsaal die Urkunde aus den Händen der Botschafterin der „Fairtrade-Towns“-Kampagne, Hannah Rüther, entgegen.

Zu Beginn des feierlichen Abends sang der Schulchor der Grundschule Haister­kirch unter der Leitung von Angelika Holzmann. Bürgermeister Roland Wein­schenk begrüßte im Anschluss die Gäste und brachte seine große Freude über die neue Auszeichnung der Stadt zum Ausdruck. Einen Dank richtete er an den Gemeinderat, die Fairtrade-Steuerungsgruppe und sowie alle weiteren Akteure und Bürger, die sich im Bereich des Fairen Handels engagieren. Die erneute Er­nennung bedeute, dass die Stadt weiterhin ein konkretes Zeichen für eine bes­sere und gerechtere Welt gesetzt habe, so Weinschenk. Man habe sich nicht auf den Lorbeeren der erstmaligen Auszeichnung vor zwei Jahren ausgeruht, sondern weiter im Sinne des Fairtrade-Gedankens gehandelt. Er hoffe, „dass die Arbeit auch weiterhin so motiviert und engagiert ausgeübt werden wird“. Jeder Einzelne könne seinen Teil dazu leisten. „Wir können mehr beeinflussen als wir glauben“, sagte Weinschenk. „Wenn wir beispielsweise nur noch Kaffee oder Schokolade mit dem Fairtrade-Siegel kaufen dann zwingen wir die Hersteller und Firmen zum Fairtrade. Das ist eine ganz einfache Rechnung von Angebot und Nachfrage. Wir sind die Konsumenten und es wird Zeit, dass wir besonnener konsumieren.“ Dar­über hinaus stellte der Bürgermeister den Zuhörern die weltweit tätige Kampagne „Fairtrade-Towns“ vor, der inzwischen rund 2200 Städte in 26 Ländern angehö­ren. „Somit schließt sich Bad Waldsee erneut einer internationalen Gemeinschaft an, zu der unter anderem auch Weltmetropolen wie London, New York, Paris oder Rom gehören. Darauf können wir wirklich stolz sein.“

 Viele Bürger von Bad Waldsee wollen weiter aktiv für den fairen Handel tätig sein, damit die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien faire Preise für ihre Produkte und die harte Arbeit erhalten, um so ein menschenwürdiges Leben der Familien zu sichern zu können. Unterstützung erhält die Stadt Bad Waldsee zum Beispiel von Schulen, in denen Schüler als auch Lehrer fair gehandelte Pro­dukte erwerben und verzehren können. Im Gemeinderat und bei den Gästen im  Rathaus wird ausschließlich fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt. Auch einige Gaststätten und Geschäfte bemühen sich um einen fairen Handel mit Tee, Kaffee oder Ähnlichem. Auch in der städtischen Öffentlichkeitsarbeit werden außerdem­immer wieder besondere Aktionen gestartet, zum Beispiel die „Produkte des Mo­nats“ oder die Teilnahme an der „Fairen Woche“.

Nach der Rede des Bürgermeisters bat Moderator Barny Bitterwolf vier Mitglie­der der Steuerungsgruppe (Eva Militz, Christa Göbel, Rosa Eisele und Veronika Linder) nach vorne. Bei einem kurzen Talk wurde über die Funktionen und Aufga­ben der Gruppe gesprochen. Ein Höhepunkt in der zurückliegenden Zeit sei das „Kino Global“ gewesen. Interessante Filmen über Umweltschutz, Globalisierung und viele andere wichtige Belange der Welt hatte es dabei zu sehen gegeben.

Erdmunte Menge berichtete darüber hinaus von ihrer Arbeit im Bad Waldseer Weltladen. Dieser werde sehr gut besucht. Auch die Haisterkircher Landfrauen, die für die Bewirtung mit Fairtrade-Produkten gesorgt hatten, sowie Ortsvorste­herin Rosa Eisele bekannten sich vor dem versammelten Publikum zum Fairen Handel. Anschauliche Impressionen zum Thema präsentierte eine Mitarbeiterin der Firma Rapunzel-Naturkost aus Legau, die Dr. Schaette als Referentin hat ge­winnen können. So zeigte sie etwa die Arbeit auf Feldern und Plantagen und be­richtete vom Engagement des Unternehmens im Sinne des Fairen Handels. Zum Abschluss der Veranstaltung spielte die Band der Realschule unter der Leitung von Claudius Maier auf.

2014 | Bad Waldsee nun offizielle Fairtrade-Stadt

Vor gut einem Jahr ist Bad Waldsee gestartet, um Fairtrade-Stadt zu werden. Am vergangenen Dienstag wurde die Stadt nun offiziell als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet.

Zu diesem großartigen Ereignis hatte die Stadtverwaltung ins „Haus am Stadtsee“ zu einer Feierstunde eingeladen. Rund 200 Gäste, darunter Gemeinderäte, Vertreter der Kirchen, Schulen, der Vereine, des Handels und Gewerbes, waren der Einladung gefolgt.

Die Fairtrade-Steuerungsgruppe hatte für den Abend ein informatives und kurzweiliges Programm rund um den Fairen Handel sowie die Fairtrade-Aktivitäten der verschiedenen Gruppen in Bad Waldsee auf die Beine gestellt. Moderiert wurde der Abend von Barny Bitterwolf. Vor einem Jahr sei ein Samenkorn ausgesät worden, das sich nun in kürzester Zeit zu einem stattlichen Baum entwickelt habe, freute er sich. Überall sei die Steuerungsgruppe auf offene Türen gestoßen. Das sei ein gutes Zeichen für die Stadt und deshalb habe Bad Waldsee den Titel „Fairtrade- Stadt“ auch redlich verdient. Bürgermeister Roland Weinschenk betonte in seiner Begrüßung, dass sich alle sehr über die Auszeichnung freuen würden, allen voran der Gemeinderat, sämtliche Akteure, die sich im Bereich des Fairen Handels engagieren, die Steuerungsgruppe, die Waldseer Bürger und nicht zuletzt er ganz persönlich. Weltweit gäbe es in 24 Ländern insgesamt 1100 Fairtrade-Towns. Und nun gehöre Bad Waldsee dieser internationalen Gemeinschaft ebenfalls an. „Darauf sind wir stolz“, so der Bürgermeister. Zahlreiche Bürger Bad Waldsees seien aktiv und würden daran arbeiten, dass der Faire Handel in Bad Waldsee bekannter wird. Damit tragen alle dazu bei, dass die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien gerechtere Preise für ihre Produkte erhalten und sie damit ihren Familien ein menschenwürdigeres Leben bieten können, so Roland Weinschenk weiter. Er zählte mehrere beispielhafte Projekte in Bad Waldsee auf und war sich sicher, dass die Aktivitäten für eine bessere Welt nach der Auszeichnung nicht aufhören, sondern dass sich Akteure weiterhin dafür engagieren werden.

Nach der Begrüßung führten Leonie Ulmer und Eva Militz von der Steuerungsgruppe mit gespielten Szenen in die Arbeit der Fairtrade-Steuerungsgruppe ein. Anschließend folgte ein Filmbeitrag mit Impressionen zum Fairen Handel und der Arbeit der Fairhandelsgenossenschaft DWP. „Fair Trade“ bedeutet „gerechter Handel“: Preise beispielsweise werden so gestaltet, dass Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können; Kinderarbeit ist verboten und es müssen strenge Kriterien für Umwelt- und Sozial¬standards eingehalten werden. Perfekt eingestimmt zum Thema Fairtrade und Bad Waldsee leitete Barny Bitterwolf zur Podiumsdiskussion über. Auf dem Podium nahmen Wolfgang Pfefferle als Vertreter des Gemeinderats der Stadt Bad Waldsee und Antragsteller für die Bewerbung zur Fairtrade-Stadt, Angelika Maucher von der AG Eine Welt, Thomas Hoyer (DWP eG Ravensburg), Eva Militz als Vertreterin der Kirchen, Leonie Ulmer (Vertreterin der Schülerinnen und Schüler), Horst Schmidt, Gastwirt („Kreuz“ in Mattenhaus) als Vertreter der Gastronomen und die Leiterin der Fairtrade-Steuerungsgruppe Re¬gine Rist Platz. In kurzen und informativen Fragen und Antworten informierten die Teilnehmer über ihre jeweiligen Beweggründe, ihre Arbeit und ihre Aufgaben.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung der Auszeichnungsurkunde zur Fairtrade-Stadt durch die Botschafterin und Referentin der Kampagne Fairtrade Towns, Hannah U. Rüther. „Ich bin von den Aktionen in Bad Waldsee begeistert, hier wurden die Kriterien nicht nur erfüllt, sondern meist weit übertroffen. Sie sind auf einem sehr guten Fairtrade-Weg.“ Ein besonderes Lob ging dabei an die Steuerungsgruppe. Die Zertifizierung wird für zwei Jahre vergeben, dann überprüft und gegebenenfalls neu vergeben. Musikalisch passend wurde die feierliche Auszeichnungsveranstaltung von der Trommel-Gruppe der Eugen-Bolz-Schule umrahmt. Die jungen Musiker erhielten vom Publikum tosenden Applaus. Nach der offiziellen Veranstaltung lud die Stadt ins Foyer ein, um gemeinsam mit einem Glas Sekt oder fair gehandeltem Orangensaft anzustoßen. Hier konnten sich die Besucher zudem die Kunstausstellung zum Thema Fairtrade-Schokolade ansehen und sich an verschiedenen Ständen zusätzlich informieren – und natürlich die Bad Waldseer-Fairtrade-Schokolade probieren.

Informationen zur Fairtrade-Town

Der Gemeinderat hat beschlossen,  

  1. dass sich Bad Waldsee auf den Weg macht, Fairtrade-Town zu werden, und
  2. dass in allen Rats- und Ausschusssitzungen und im Bereich des Bürgermeisterbüros ein Getränk aus fairem Handel und ein weiteres Faires Produkt verwendet wird (z.B. Tee, Zucker), dies auch veröffentlicht wird.

Um Fairtrade-Town zu werden, sind 5 Kriterien zu erfüllen:

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass – wie oben genannt –  in den Sitzungen und im Bürgermeisterzimmer Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt wird.
    In Bad Waldsee wird dies folgendermaßen umgesetzt:
    Bei allen Sitzungen (GR, Ausschüsse usw.) und im Bürgermeisterzimmer: Verwendung von fair gehandeltem Kaffee/Tee und einem weiteren Produkt Öffentlichkeitsarbeit/Wirschaftsförderung: Verwendung von fair gehandeltem Kaffee, Verkauf von fair gehandelter Schokolade in der Kurverwaltung und im Bürgerbüro Ortschaftsverwaltung Haisterkirch: Verwendung von fair gehandeltem Kaffee und Tee.

Die lokale Steuerungsgruppe setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Städtische Verwaltung: Leiterin der Steuerungsgruppe Frau Brigitte Czöndör, Öffentlichkeitsarbeit  Frau Brigitte Göppel, Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung Frau Johanna Hess, Vertretung Frau Tina Tessling
  • Gemeinderat: Frau Rosa Eisele
  • Vertreter des Einzelhandels und des Weltladens: Frau Erdmute Menge
  • Vertreterin der Schüler: Frau Miriam Weiss
  • Vertreterin der evangelischen Kirche: Frau Eva Militz
  • Vertreterin der katholischen Kirche: Frau Christa Göbel
  • Vertreterin Katholischer Frauenbund: Frau Veronika Linder
  • Vertreterin Land & Lecker: Frau Marion Bohner
  • Herr Dr. Roland Schaette

Kriterium: In 4 Einzelhandelsgeschäften und 2 Cafés bzw. Restaurants werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten (Hotels, Restaurants, Cafés, Bäckereien, aber auch Mensen…).

In Bad Waldsee bieten folgende Geschäfte fair gehandelte Produkte an:

  • Waldseer Weinmarkt GmbH
  • Onkel Robert
  • Kaufmarkt
  • Parfümerie Bittel
  • Waldseer Weltladen
  • Tee- und Kräuterladen
  • Zweigstelle
  • Blumen Kraus
  • Getränkemarkt Trink-Oase
  • Tabak u. Tchibo Shop
  • Aldi
  • Lidl
  • Edeka Haidorf

In Bad Waldsee bieten folgende Gastronomien fair gehandelte Produkte an:

  • Hotel-Landgasthof Kreuz Mattenhaus,
  • Rudi Spieß (Gastronomie Viehversteigerungshalle)
  • Gastronomie Thermalbad
  • Gaststätte Rose, Hittelkofen,
  • Mensa im Schulzentrum Döchtbühl
  • Hotel Adler Gaisbeuren
  • Gaststätte Stern, Reute
  • Gaststätte Dorfbrunnen, Osterhofen,
  • Café am Markt, Bad Waldsee
  • Bäckerei Klink, Bad Waldsee
  • Gaststätte Amadeus, Bad Waldsee
  • Restaurant Scala, Bad Waldsee

 Folgende Vereine haben sich dazu bekannt, fair gehandelte Kaffee und weitere Produkte bei ihren Veranstaltungen zu verwenden:

  •  Männerchor Haisterkirch,
  • TG Bad Waldsee, Abteilung Volleyball,
  • Katholischer Frauenbund, Zweiverein Bad Waldsee
  • Offener Seniorentreff der evangelischen und katholischen Kirche

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt:

  • Bei unserer Einwohnerzahl benötigen wir eine öffentliche Einrichtung (z.B. 1 Schule) und einen Verein und eine Kirche.

 Folgende öffentliche Einrichtungen beteiligen sich in Bad Waldsee:

  •  Evangelische Kirche (z.B. Beschlüsse: Kaffee aus fairem Handel bei allen Veranstaltungen der Kirche wird verwendet, Umwelterklärung, Beschlüsse zum Beschaffungswesen, Aktivitäten zum fairen Handel wie Beteiligung an der Fairen Woche usw.)
  • Katholische Kirche (Verwendung von fairem Kaffee und weiteren Produkten bei Veranstaltungen, Veranstaltungen zum fairen Handel, Kooperation mit dem Weltladen, Infostände an Gemeindefesten usw.)
  • Kloster Reute: Verwendung von verschiedenen fair gehandelten Produkten
  • Bücherei Bad Waldsee: Verwendung von fairem Kaffee
  • Volkshochschule Bad Waldsee: teilweise Bildungsaktivitäten/Kurse zum fairen Handel

 Schulen:

Realschule Bad Waldsee:

  • Soziales-Engagement-Praktika
  • Fairtrade-Point (Verkaufsstand für Schüler mit fairen Produkten, betrieben von Schülern)
  • Unterrichtseinheiten zum fairen Handel
  • Verwendung von fairem Kaffee im Lehrerzimmer

Gymnasium Bad Waldsee:

  • Verwendung von fairem Kaffee im Lehrerzimmer
  • Fairtrade-Point (täglich Verkaufsstand mit fairen Produkten für Schüler und Lehrer, betrieben von Schülern),
  • Unterrichtseinheiten, Aktivitäten und Bildungsaktivitäten zum Fairen Handel

Eugen-Bolz-Schule:

  • Verwendung von fair gehandeltem Kaffee im Lehrerzimmer und bei allen schulischen Aktivitäten und Festen,
  • Fairtrade-Point (siehe oben),
  • Kooperation mit dem Weltladen,
  • Aktionen und Bildungsaktivitäten zum fairen Handel,
  • Vernetzte Unterrichtseinheiten des Marchtaler Plans

Kriterium Regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit:

  • Im Amtsblatt wird viel Öffentlichkeitsarbeit betrieben.

Aktivitäten der Steuerungsgruppe im letzten Jahr seit Gründung:

  •  Veranstaltung eines Peru-Abends (Gäste aus Peru und von DWP waren da, um über Projekte zum fairen Handel in Peru zu berichten),
  • Beteiligung an der Fairen Woche (ZU VIEEL IST WNIG)
  • Besuch von Pater Shay Cullen zu einem Vortrag in der Eugen-Bolz-Schule (Schüler der anderen Schulen waren ebenfalls eingeladen)
  • Einführung der Bad Waldseer fair gehandelter Schokolade
  • Standrundgänge „Weltbewußt – der etwas andere Stadtrundgang“
  • Verkostungen: Ökumenischer Gottesdienst mit Verkostung fairer Prodkukte

Um Fairtrade-Town zu werden, sind diese 5 Kriterien zu erfüllen, d.h. es handelt sich um Grundvoraussetzungen (die auch mit einem nicht allzu hohen Kostenaufwand, aber mit viel Bereitschaft und Engagement zu erfüllen sind).

Allerdings sind nach oben keine Grenzen:

Daher sollte, auch wenn man die Kriterien für eine Fairtrade-Stadt erfüllt, weitergemacht werden (die Zertifizierung wird sowieso nur für 2 Jahre vergeben).

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Fairtrade Town zu werden bedeutet, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen. Damit tragen wir dazu bei, dass die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten und sie damit mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können.

Letztlich geht es darum, den Fairen Handel und seine guten Wirkungen bekannter zu machen und dazu beizutragen, diese Welt ein bisschen gerechter zu machen.

Ansprechpartner

Helga Lorinser

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