Die Visualisierung zeigt, wie sich das Mobilitätsband in den bestehenden Raum einfügt und wie selbstverständlich es ein Teil davon wird. Durch die eigens entwickelte „Waldseer“ Asphaltmischung werden die farblichen Merkmale der Altstadt integriert. Es entsteht ein Raum für alle – barrierefrei und voller Leben.
Visualisierung: Freiraumplanung Sigmund (www.fp-sigmund.de)

Die ersten sichtbaren Spuren des Mobilitätsbandes waren zunächst ein Test. Am Ravensburger Tor entstanden im Frühjahr Muster für das Band, das künftig die „Altstadt für alle“ durchziehen soll, damit alle sich leichter und sicherer in ihr bewegen können. Die Muster waren dazu bestimmt, Erkenntnisse über die Wirkung und die Funktion der in Frage kommenden Materialien zu gewinnen. Die endgültige Gestaltung des Mobilitätsbandes wird von diesen Mustern abweichen.

Mit den dort gewonnenen Erkenntnissen wurden im Sommer dieses Jahres die ersten Baumaßnahmen für den netzhaften Umbau der Altstadt begonnen. Der Zugang von der Hauptstraße in die Altstadt wurde im Juli 2020 umgesetzt.

Hier fehlt nur noch der Farbasphalt für das Mobilitätsband. Um Synergien nutzen zu können, wird der Farbasphalt gemeinsam mit den Baumaßnahmen für das Kirchmauer-Plätzle (laufen derzeit) eingebaut.

In Verlängerung des bereits fertiggestellten Abschnitts zwischen Hauptstraße und Kirche wird momentan entlang der Kirchhofmauer das „Kirchmauer-Plätzle“ mit integriertem Mobilitätsband angelegt. Zur Gliederung der Belagsfläche zur Verkehrsfläche hin wird eine Baumreihe aus Laubbäumen angelegt. Unter den schattenspendenden Laubbäumen werden zwei Sitzmöglichkeiten geschaffen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: altstadt-fuer-alle.bad-waldsee.de

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